Wilkommen

Hier entsteht die Info-Seite des TOR-Projekts der Piratenpartei Bergedorf.

Aufgrund der äußerst Frist, in der das Zugangserschwerungsgesetz nun angewendet werden soll, war es uns nicht möglich, hier eine umfassende Informationsseite zu dem Thema zu etablieren. Wir werden dies so schnell wie möglich nachholen.

Der TOR-ExitNode, um den es hier letztendlich geht, ist seit dem 28.02.2011 23:00 Uhr online!

Pressemeldung vom 1.3.2011

Der Bezirksverband Bergedorf der Piratenpartei hat die Forderung des Vize-Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings, nach einer sofortigen Errichtung von Internetsperren in Deutschland in der Neuen Osnabrücker Zeitung mit Bestürzung aufgenommen. Obwohl die von der Koalition vereinbarte Aussetzungsfrist für Netzsperren am 28. Februar 2011 ausgelaufen ist, hat der Bezirksverband nicht damit gerechnet, dass diese nun gegen massiven Widerstand aus der Bevölkerung durchgesetzt werden soll. Zwar begrüßt der Bezirksverband die Absage von Innenminister de Maiziére so wie die am 22. Feruar 2011 vom Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur eigereichten Verfassungsbeschwerde, will sich aber nicht mehr auf die Versprechungen der Regierung verlassen und aktiv gegen eine schleichende Etablierung einer umfassenden Medienzensur vorgehen.

Der Bezirksverband Bergedorf der Piratenpartei hat sich deshalb dazu entschlossen, gemeinsam mit einem global agierenden Internetdienstleister einen sog. TOR-ExitNode zu betreiben. "Durch die aktive Unterstützung des TOR-Netzwerks wollen wir einen Beitrag gegen Zensur und Überwachung leisten und das Recht der Bürger auf eine freie und neutrale Kommunikation stärken." meint Jan Penz (Ab 24. März 2011 Abgeordneter der Piratenpartei in der Bezirksversammlung Bergedorf).

TOR ist ein Netzwerk aus anonymen Servern, welches es den Menschen ermöglicht, ihre Privatsphäre und Sicherheit im Internet zu verbessern. Durch die mehrfache Weiterleitung des Datenverkehrs über viele Systeme, über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg, wird eine Überwachung der privaten Kommunikation und auch die Zensur der abgerufenen Webseiten praktisch unmöglich gemacht.